Schweizer Start und die Hoffnung Ecuadors

13. Juni 2014, 19:26
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Team von Ottmar Hitzfeld will wieder mit einem Erfolg in die Endrunde starten. Ecuador weiß um die Stärke des Gegners

Im Vergleich zum Turnier vor vier Jahren wartet auf die Schweiz bei der Fußball-WM in Brasilien ein ungleich leichterer Auftakt-Gegner. Die 2010 im ersten Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Spanien 1:0 erfolgreichen Eidgenossen treffen am Sonntag (18.00 Uhr/MESZ) in Brasilia auf Ecuador.

Die Südamerikaner gelten als besonders robust und laufstark. Das Team von Ottmar Hitzfeld ist im Estadio Nacional der Hauptstadt aber dennoch Favorit. Der deutsche Teamchef der "Nati" vergaß aber nicht darauf, vor der stets auch taktisch clever spielenden "La Tri" aus den Anden zu warnen.

Deutsche Schweiz

"Ecuador ist ein Mitkonkurrent für die Achtelfinal-Qualifikation. Es ist entscheidend, gegen sie gut in die Gruppe zu starten. Ecuador ist hervorragend organisiert und technisch stark. Die Stürmer sind überragend", betonte Hitzfeld vor dem ersten "Finalspiel" bei seinem Abschiedsturnier.

Besonderes Augenmerk müssen die Schweizer um ihren türkisch-stämmigen Kapitän Gökhan Inler auf Antonio Valencia legen. Der Flügelspieler von Manchester United ist pfeilschnell und als einer von wenigen seiner Mannschaft auch international sehr erfahren. Ungeachtet dessen ist die Nummer acht der Welt mit ihren Leistungsträgern Inler, Xherdan Shaqiri (Bayern München), Valon Behrami (Napoli) und Torhüter Diego Benaglio (Wolfsburg) klar zu favorisieren. 16 Mann im Schweizer Aufgebot verdienen ihr Geld im Ausland, etliche davon in Deutschland.

Heimstark

Auch deshalb bezeichnete Ecuadors ehemaliger Basel-Legionär Felipe Caicedo die 2010 trotz ihre Auftakterfolges am Achtelfinaleinzug gescheiterten Schweizer als eine Kopie der Deutschen. "Es sind starke Spieler mit einer schnellen taktischen Auffassungsgabe", so Caicedo. Um zu bestehen, müsse sein Team vor allem den Aktionsradius von Napoli-Spielmacher Inler einschränken und auf die Flügelstürmer aufpassen.

Ihre Qualifikation für die Endrunde verdankt die Mannschaft vor allem seiner Heimstärke, die sich auf die für die Gegner besonders anstrengende Höhenlage von 2.800 m in der Hauptstadt Quito gründet. Dort haben Valencia und Co. von acht Spielen sieben gewonnen und einmal remisiert. Auswärts waren sie allerdings zumeist Punktelieferant. (APA/red. 13.06.2014)

Mögliche Aufstellungen:

Schweiz - Ecuador (Sonntag, 18.00 Uhr MESZ, Brasilia, Estadio National, SR noch nicht nominiert)

Schweiz: 1 Benaglio - 2 Lichtsteiner, 22 Schär, 5 Von Bergen, 13 Rodriguez - 11 Behrami, 8 Inler - 23 Shaqiri, 10 Xhaka, 14 Stocker - 19 Drmic

Ersatz: 12 Sommer, 21 Bürki - 3 Ziegler, 4 Senderos, 6 Lang, 20 Djourou, 7 Barnetta, 15 Dzemaili, 16 Fernandes, 9 Seferovic, 17 Gavranovic, 18 Mehmedi

Teamchef: Ottmar Hitzfeld

Ecuador: 22 Dominguez - 4 Paredes, 2 Guagua, 3 Erazo, 10 W. Ayovi - 16 A. Valencia, 6 Noboa, 23 Gruezo, 7 Montero - 11 Caicedo, 13 E. Valencia

Ersatz: 1 Banguera, 12 Bone - 18 Bagüi, 21 Achilier, 5 Ibarra, 8 Mendez, 14 Minda, 15 Arroyo, 19 Saritama, 20 Martinez - 9 Rojas, 17 J. Ayovi

Teamchef: Reinaldo Rueda

  • Startschuss.
    foto: apa/epa/klaunzer

    Startschuss.

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