Deutscher Novartis-Preis für Wiener Wissenschafterin

13. Juni 2014, 16:53
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Daniela Laimer-Gruber für Arbeiten zu aggressiver Tumorvariante ausgezeichnet

Wien/Berlin - Daniela Laimer-Gruber aus der Arbeitsgruppe um Lukas Kenner vom Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien und stellvertretender Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung, wurde mit dem Novartis-Preis der Deutschen Gesellschaft für Pathologie 2014 ausgezeichnet.

Die Wissenschafter der Arbeitsgruppe untersuchten einen besonders aggressiven Tumor, das anaplastische großzellige Non-Hodgkin Lymphom (anaplastic large cell lymphoma - ALCL). Infolge der Identifizierung der Bedeutung eines Rezeptors (PDGFR) konnte beispielsweise bei einem Patienten durch Gabe eines spezifischen PDGFR-Inhibitors die Krankheit zum Verschwinden gebracht werden. Dieses Ergebnis wurde bereits vor einiger Zeit in "Nature Medicine" veröffentlicht. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. (APA/red, derStandard.at, 13. 6. 2014)

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