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Ein-Personen- Unternehmen: Das zehnte Bundesland

22. Juli 2014, 11:46

Mehr als die Hälfte von Österreichs Unternehmen sind heute Ein-Personen-Unternehmen, kurz EPU. Um erfolgreich zu sein, müssen sie alle – ob groß oder klein – ihre Leistung bringen. Und die ist beachtlich.

Unternehmerischer Erfolg fußt auf Unternehmergeist, egal ob es sich um ein großes, ein kleines oder ein Ein-Personen-Unternehmen handelt. Alle Unternehmer müssen leistungsorientiert agieren und tragen meist ein hohes Risiko, um sich mit ihrer Geschäftsidee erfolgreich am Markt behaupten zu können. Mit anderen Worten: Unternehmer bleibt Unternehmer, egal wie groß die Firma ist.

57% aller aktiven Mitglieder der Wirtschaftskammer Österreich – also mehr als die Hälfte – sind EPU. Sie bilden damit einen entscheidenden Faktor in der heimischen Unternehmenslandschaft, die sich von einer industriellen, von Großunternehmen geprägten Wirtschaft hin zu einer Wissensökonomie entwickelt hat. EPU erbringen spezialisierte Leistungen in hoher Qualität und sind Treiber einer innovativen, personalisierten Wirtschaft.

Bruttowertschöpfung wie Burgenland

Laut Mittelstandsbericht 2012 haben EPU gemeinsam eine Bruttowertschöpfung von 5,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Würde man alle EPU als ein zehntes Bundesland betrachten, lägen sie damit von der Bruttowertschöpfung her gleichauf mit dem Burgenland. 39% der EPU wollen mittelfristig Mitarbeiter beschäftigen, und im Schnitt verfügen sie über 30 unterschiedliche Kunden. Auch die Überlebensdauer der Kleinstunternehmen kann sich sehen lassen: Nach 5 Jahren sind noch 59% der gegründeten Ein-Personen-Unternehmen tätig.

Die österreichischen Ein-Personen-Unternehmer sind allerdings keine homogene Gruppe, weder altersmäßig, noch was die Spartenzugehörigkeit betrifft. Den größten Anteil an EPU findet man mit 63,4% in der Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt von Information und Consulting mit 60,6% und Handel mit knapp 47,4%. Betrachtet man die Altersstruktur, bilden die 40- bis 49-Jährigen mit 33,5% die größte Gruppe, dahinter kommen mit etwas mehr als 25% die 50- bis 59-Jährigen und die 30- bis 39-Jährigen mit knapp über 22%.

Alles in allem zeigen diese Zahlen, dass EPU längst zu einem unverzichtbaren Teil der gesamten österreichischen Wirtschaft geworden sind.


Weiterführende Links und Downloads:

  • Artikelbild
    foto: odilon dimier/zenshui/corbis
  • EPU Anteil nach Sparten
    grafik: wkö

    EPU Anteil nach Sparten

  • EPU Verteilung nach Bundesländern
    grafik: wkö

    EPU Verteilung nach Bundesländern

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