Thomas Bach macht sich für Frauen in Führungspositionen stark 

13. Juni 2014, 10:21
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Auftakt der sechsten Weltkonferenz zum Thema Frauen und Sport - Bach: Sport ist effektives Werkzeug für Gleichberechtigung

Helsinki - Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitee (IOC)Thomas Bach wünscht sich eine stärkere Einbindung von Frauen in die Führungspositionen des Weltsports. "Wir müssen mehr tun, um Frauen dorthin zu bringen. Wir haben gesehen, was sie auf dem Spielfeld leisten können. Wir brauchen ihren Intellekt, ihre Energie und Kreativität auch in der Administrative und im Management des Sports", sagte Bach zum Auftakt der sechsten Weltkonferenz zum Thema Frauen und Sport in Helsinki (12. bis 15. Juni).

Zugleich hob der 60-Jährige die Fortschritte in der Gleichberechtigung im Sport hervor. So seien bei den Olympischen Spielen 2012 in London fast 45 Prozent der TeilnehmerInnen weiblich gewesen. Der Sport sei in dieser Hinsicht ein effektives Werkzeug.

Gleichstellung auf allen Ebenen

Bei der Veranstaltung in Finnlands Hauptstadt unterzeichnete zudem der Automobil-Weltverband FIA die Brighton Declaration on Women and Sport und verschrieb sich als Dachorganisation damit der Gleichstellung von Frauen auf allen Ebenen. FIA-Präsident Jean Todt sagte, es gehe darum, "den Sport schon ab einem frühen Alter zugänglicher zu machen und neue Möglichkeiten der Einbindung in allen Bereichen zu schaffen."

Als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) strebe die FIA ohnehin die Gleichstellung an, dies habe der Verband nun erneut unterstrichen. Weltweit haben bislang insgesamt 400 Organisationen die Brighton Declaration on Women and Sport unterzeichnet. (sid, 13.6.2014)

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    Thomas Bach: "Wir haben gesehen, was Frauen auf dem Spielfeld leisten können."

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