Fulbright-Stipendienprogramm erhält Prinz-von-Asturien-Preis

12. Juni 2014, 15:43
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Mit 50.000 Euro dotierter Preis für Beitrag zum Wissensaustausch

Oviedo - Das Fulbright-Stipendienprogramm erhält den angesehenen spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte internationale Zusammenarbeit. Dies gab die Jury aktuell in Oviedo in Nordspanien bekannt.

Die Stipendien förderten den internationalen Austausch in den Bereichen Bildung und Kultur, begründete die Jury ihre Entscheidung. Sie seien ein Beitrag zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses unter den Bürgern der Welt.

Das Fulbright-Programm ist weltweit eines der angesehensten Stipendienprogramme. Es war 1946 vom US-Senator James William Fulbright geschaffen worden und vergibt derzeit mehr als 8.000 Stipendien im Jahr in 150 Ländern.

Prominente österreichische Fulbright-Stipendiaten sind etwa Thomas Chorherr, Hubert Feichtlbauer oder Josef Krainer. Auch unzählige heute im diplomatischen Dienst tätige Österreicher wie der österreichische Botschafter bei der OECD, Wolfgang Petritsch, oder Universitätsprofessoren wie Anton Zeilinger (Uni Wien) oder Montanuni-Rektor Wolfhard Wegscheider forschten bzw. studierten mit einem Fulbright-Fellowship bzw. -Stipendium in den USA.

Der Prinz-von-Asturien-Preis gilt als die "spanische Version des Nobelpreises". Er wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit je 50.000 Euro dotiert. (APA/red, derStandard.at, 12.6.2014)

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