Kim Jong-un maßregelte nordkoreanischen Wetterdienst

12. Juni 2014, 10:50
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Meteorologen sollen "modernen wissenschaftlichen" Stand erreichen

Pjöngjang - Der nordkoreanische Staatsführer Kim Jong-un hat den staatlichen Wetterdienst kritisiert. Es habe in der Vergangenheit "viele unkorrekte" Wettervorhersagen gegeben, die Meteorologen müssten sich auf den "modernen wissenschaftlichen" Stand bringen und ihre Arbeit "von Grund auf" verbessern, forderte Kim laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag.

Korrekte Wettervorhersagen seien erforderlich, um bei Unwettern das Leben und den Besitz der Bürger zu schützen. Öffentliche Kritik an staatlichen Einrichtungen ist in Nordkorea nicht üblich. KCNA verbreitete Bilder von einem Besuch Kims beim Wetterdienst. Allerdings wurde nicht mitgeteilt, wann dieser stattfand.

Hungersnöte und Versorgungsengpässe

In Nordkorea gab es in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt Hungersnöte, in den 1990er-Jahren starben Hunderttausende. Die Versorgungsengpässe wurden durch Überschwemmungen, Dürreperioden und Missmanagement mitverursacht. Im Mai berichteten die staatlichen Medien des weitgehend abgeschotteten Landes über eine Dürre. (APA, 12.6.2014)

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