Frauenministerin begrüßt Einspruchsrecht für Gewaltopfer

11. Juni 2014, 14:23
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Ministerrat beschloss die von Justizminister Brandstetter vorgelegte Reform der Strafprozessordnung

Wien - Der Ministerrat hat am Mittwoch eine Evaluierung zu der von Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) vorgelegten Reform der Strafprozessordnung beschlossen. Konkret sollen die Auswirkungen des Mandatsverfahrens auf Opfer untersucht werden, die vorsätzlicher Gewalt ausgesetzt sind oder in ihrer sexuellen Integrität beeinträchtigt wurden, berichtete Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ).

Runder Tisch geplant

Die Frauenministerin begrüßte in einer Aussendung, dass Brandstetter "nach intensiven Verhandlungen" ein Einspruchsrecht für Opfer in den Entwurf aufgenommen hat. Außerdem ist laut Heinisch-Hosek ein runder Tisch vor dem Justizausschuss geplant, um Zivilgesellschaft und Opferschutzeinrichtungen besser in den Gesetzwerdungsprozess einzubeziehen. Dieser und die Evaluierung seien "aus frauenpolitischer Sicht wichtige Instrumente, um den Opferschutz in der Novelle zu wahren". (APA, 11.6.2014)

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