Fotoschau: Wenn der Seeleopard den Pinguin erlegt

Ansichtssache18. Juni 2014, 11:39
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Blogger David Dukaric war von der Artenvielfalt in der Antarktis begeistert und hat uns ein paar spektakuläre Fotos von seiner Expedition ans Ende der Welt geschickt

foto: david dukaric

Das sind die ersten Pinguine, die wir nach zwei Tagen Fahrt zu Gesicht bekommen haben. Sie rannten wie verrückt hin und her oder sprangen ins Wasser.

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foto: david dukaric

Eine Gentoo-Pinguin-Kolonie beim Delfinschwimmen.

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foto: david dukaric

Der Antarktische Kormoran (Blauaugenscharbe) flog während der Fahrt zwei bis drei Meter über uns.

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foto: david dukaric

An Land weilten einige Antarktische Seebären, sie wirkten im ersten Moment harmlos ...

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foto: david dukaric

... jedoch waren sie nicht davon begeistert, dass wir sie in ihrem Territorium störten. Einer von ihnen knurrte uns an und näherte sich uns bedrohlich. Wir durften uns maximal auf zehn Meter nähern.

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foto: david dukaric

Ein Pinguin beim Dahindösen im Stehen. Kommen sie in den Tiefschlaf, fallen sie um ...

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... und zwar auf den Bauch. Ihre Lebenserwartung liegt bei 15 bis 20 Jahren.

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foto: david dukaric

Auf den Peterman Islands gab es unzählige Pinguine, die neugierig auf uns zukamen.

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Die Eselspinguine sind rund 70 Zentimeter groß. Sie ernähren sich wie viele andere Tiere auf der Antarktis von Fisch und Krill.

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Junge Pinguine erkennt man an den grauen Federn, die mit der Zeit durch ein Daunengefieder ersetzt werden.

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Eltern finden ihre Jungen anhand ihres Geschreis wieder. Als Laie kann man zwischen Weibchen und Männchen nur schlecht unterscheiden. Eine eindeutige Zuordnung kann nur mittels DNA-Analyse oder durch Beobachtung des Fortpflanzungsaktes erfolgen.

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Eselspinguine beim Füttern. Ein Elternteil würgt die vorverdaute Nahrung hoch, und das Junge holte sich diese direkt aus dem Schnabel.

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Eselspinguine heißen so, weil ihr Geschrei an das von Eseln erinnert.

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Antarktischer Seebär beim Schlafen ...

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... und Dehnen.

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Zügelpinguine sind gleich groß wie Eselspinguine, jedoch weniger scheu. Ein schmaler schwarzer Streifen in ihrem Gesicht ist ihr Markenzeichen.

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Beide Pinguinarten konnten wir auf unserem letzten Landgang auf Half Moon Island beobachten. Die Rotfärbung ihres Kotes wird durch ihre Nahrung, Krill, bedingt. Ihre Lebenserwartung liegt bei maximal zehn Jahren.

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Bei einer Fahrt mit dem Schlauchboot konnten wir einige Seeleoparden beim Chillen beobachten.

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Auf der Rückfahrt zum Schiff machten wir spontan bei einem Seeleoparden halt, der gerade mit der Futtersuche beschäftigt war ...

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... er schleuderte seine Beute durch die Luft ...

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... einen Pinguin.

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Auch diverse Vögel gehören zu den natürlichen Feinden der Pinguine, wie hier dieser Riesensturmvogel, der gerade einen Eselspinguin verspeist.

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foto: david dukaric

Auch Whale Watching stand auf dem Programm. Auf unserer Expedition konnten wir sogar vereinzelt Buckelwale sehen, leider war die Entfernung zu ihnen aber recht groß.

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In der "Gerlache Strait"-Wasserstraße sahen wir dann gleich mehrere Buckelwale auf einmal.

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Die Wale tauchten entspannt auf und atmeten die verbrauchte Luft aus. Ein tolles Erlebnis, wenn solch ein Koloss einige Meter neben einem auftaucht. Einige Hundert Meter entfernt kam es endlich zu dem Naturspektakel, auf das wir alle gespannt gewartet hatten ...

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foto: david dukaric

... ein Buckelwal sprang aus dem Wasser heraus und landete mit seinem Rücken auf der Wasseroberfläche. Wir hatten geduldig warten müssen, um zwei dieser "Breachings" mitzuerleben.

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