Wissenschaftler nutzte Supercomputer für Bitcoin-Mining

11. Juni 2014, 12:07
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Gab vor, Forschungsberechnungen durchzuführen - Zugriff via Proxy

Weil er Supercomputer für das Generieren von Bitcoins zweckentfremdet hat, droht einem Wissenschaftler der staatlichen National Science Foundation nun die Suspendierung. Wie die Organisation aufgedeckt hat, konnte der Mitarbeiter umgerechnet über 5.900 Euro an digitaler Währung lukrieren.

Genutzte Ausstattung hatte Wert von 110.000 Euro

Vorgegeben hatte der Forscher, wissenschaftliche Berechnungen durchzuführen. Auf die Systeme griff er aus der Ferne zu und soll dabei auch versucht haben, über die Nutzung von Proxyservern seine Nachverfolgung zu erschweren, schreibt die BBC.

Verwendet haben soll er Supercomputer an zwei Universitäten. Die genutzte Ausstattung wird mit einem Wert von rund 110.000 Euro beziffert. Es handelt sich dabei nicht um den ersten Fall dieser Art. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass ein Harvard-Student mit einem Supercomputer der Universität eine nicht näher genannte Summe des Bitcoin-Derivats Dogecoin errechnet hatte. (red, derStandard.at, 11.06.2014')

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BBC

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    foto: reuters
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