Chefs sind die Ideen der Mitarbeiter wurst

11. Juni 2014, 11:12
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Mitarbeiter würden sich gerne mehr mit ihren Ideen im Unternehmen einbringen - nur die meisten Chefs pfeifen drauf

Viel innovativer und profitabler könnten Unternehmen wirtschaften, würden sie mehr auf die Ideen ihrer eigenen Mitarbeiter setzen, heißt es in der Trendstudie "Mitarbeiter und Entscheider" des Anbieters für digitale Arbeitsplatzlösungen Haufe.

11.880 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden zum Ideenmanagement in ihren Unternehmungen befragt. Zwar haben sich 84 Prozent der Befragten bereits mit Ideen eingebracht, allein es kam nur ein Viertel davon beim Management an, heißt es.

Wenig professionelles Ideenmanagement

Ursachen dafür werden in einem wenig professionalisierten, respektive stiefmütterlich gehandhabten Ideenmanagement geortet: Die Verwendung von professionellen Ideenmanagement-Tools gaben zwölf Prozent der Befragten an, unternehmenseigene soziale Netzwerke wie Chatter oder Yammer nur vier Prozent.

Persönliche Mitarbeitergespräche und Teamsitzungen sind - laut Befragung - noch immer die gängigsten Methoden, um seine Ideen an Chef oder Chefin zu bringen. Da bleibt offenbar nicht viel hängen.

Plattformen erhöhen Transparenz & Motivation

Internetbasierte Kommunikationstools seien zwar in den privaten Umfeldern schon fest verankert, setzen sich aber in den Unternehmen offensichtlich nur sehr langsam durch, so die Studienautoren.

Die Vorteile aber liegen auf der Hand: Unternehmensinterne Ideen würden besser verwaltet und transparenter dargestellt werden. Das motiviere Mitarbeiter sich laufend mit Ideen einzubringen und so das Unternehmen mitzugestalten. Das Ergebnis könnte dann mehr Kreativität, mehr Agilität und Innovationskraft sein. Und: motivierte, engagierte Mitarbeiter. (red, derStandard.at, 11.6.2014)

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