Analystenstimme vom 11.6.

11. Juni 2014, 15:42
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Analysten zu Buwog und Post

Erste-Analysten startet Coverage der Buwog-Aktie

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben die Coverage für Aktien der Immofinanz-Abspaltung Buwog mit der Kaufempfehlung "Buy" und dem Kursziel 16,7 Euro aufgenommen.

Die Analysten sehen den Vorteil der Buwog gegenüber anderen Branchentiteln aus dem Immobiliensektor in starken Einnahmebeiträgen aus der Grundstückserschließung in Wien und Berlin. Außerdem plane das Unternehmen eine Ausweitung auf bis zu drei Viertel des Immobilien-Portfolios auf den deutschen Markt. Dadurch konnte der Konzern schon in der Vergangenheit den Nettomietertrag von 4,6 auf 5,6 Prozent anheben.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten 0,74 Euro für 2014, sowie 1,00 bzw. 0,98 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,66 Euro für 2014, sowie 0,68 bzw. 0,70 Euro für 2015 bzw. 2016.

JPMorgan reduziert Post-Kursziel

Die Wertpapierexperten von JPMorgan haben ihr Kursziel für die Aktien der Österreichischen Post von 32,1 auf 30,2 Euro gesenkt. Die Verkaufsempfehlung "Underweight" wurde unterdessen bestätigt.

Die Erträge der Post beurteilen die Analysten mit einer stabilen Tendenz und weiterem Potenzial für Wachstum. Dabei hebe sich das schwindende Kerngeschäft im Briefsektor mit dem Wachstum im Paketsegment großteils auf. Als Grund für die Verkaufsempfehlung führen die Wertpapierspezialisten den Kursaufschlag gegenüber vergleichbaren Aktien aufgrund der guten Dividende an.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die JPMorgan-Analysten jeweils 2,11 Euro für 2014 und 2015, sowie 2,00 für 2016. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,95 Euro für 2014, sowie 2,00 bzw. 2,04 Euro für die beiden Folgejahre.

RCB hebt Kursziel für Uniqa

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Titel des heimischen Versicherungsunternehmens UNIQA minimal von 10,9 auf 11,1 Euro erhöht.

Die Analysten beschreiben die Zahlen für das erste Jahresviertel als Indiz dafür, dass der Versicherer sich auf dem richtigen Weg zu starken Einnahmen heuer sowie im nächsten Jahr befindet. Dies sei vor allem den laufenden Umstrukturierungen zu verdanken. Das höhere Kursziel begründen sie mit niedrigeren Zinsen und den gestiegenen Kennzahlen gegenüber dem nahliegenden Vergleichswert, der Aktie der Vienna Insurance Group.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 0,99 Euro für 2014, sowie 1,21 bzw. 1,29 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,45 Euro für 2014, sowie 0,55 bzw. 0,60 Euro für 2015 bzw. 2016. (APA, 11.6.2014)

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