Österreichs U19 fährt zur Europameisterschaft

10. Juni 2014, 19:58
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0:0 gegen Russland genügt zur Qualifikation für die Endrunde in der zweiten Juli-Hälfte

Der Sommer ist seit Dienstagabend auch für Österreichs Fußball interessant geworden. Die U19-Fußballnationalteam hat die EM-Endrunde erreicht. Die Mannschaft von Trainer Andreas Heraf schaffte gegen Russland das notwendige Remis und darf deshalb ab 19. Juli in Ungarn um den Titel spielen.

Nach einem 5:0 gegen Rumänien und 3:1 gegen Norwegen genügte der ÖFB-Truppe in Rumänien bei der Eliterunde ein 0:0 gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten Russland. Österreichs Nachwuchs war dabei in einer an Szenen armen Begegnung auch im letzten Spiel die bessere Mannschaft.

Sportdirektor Willi Ruttensteiner zeigte sich euphorisch: "Wir haben es mit diesem Jahrgang sportlich unter die besten sieben Nationen Europas geschafft. Das ist etwas Besonderes und kann nicht als selbstverständlich gelten. Top-Nationen wie Spanien, Niederlande oder Frankreich sind diesmal nicht dabei".

"Das Spiel ist genau so gelaufen, wie wir das erwartet haben", sagte der 46-Jährige Heraf. "Russland hat sich als starke Mannschaft mit hervorragenden Offensivqualitäten präsentiert, aber unsere Spieler waren gut vorbereitet und haben genau gewusst, wie sie agieren müssen."

Sehr wohl bei der EM dabei sind Deutschland, Portugal, Ukraine, Serbien, Bulgarien, Israel und Gastgeber Ungarn. Gespielt wird in zwei Vierergruppen. Die ersten drei beider Gruppen qualifizieren sich für die U20-Weltmeisterschaft im  Sommer 2015 in Neuseeland. Heraf hatte eine solche WM als Trainer ja bereits mit seinem vorangegangenen Jahrgang im Jahr 2011 erreicht. Die Gruppenauslosung erfolgt am 19. Juni.  (red, derStandard.at, 10.6.2014)

Österreich - Russland 0:0

ÖFB mit: Lucic, Rosenbichler, Gugganig, Lovric, Michorl, Blutsch, (88. Gösweiner), Brandner, Horvath (72. Gschweidl), Rasner, Bytiqi, Grillitsch

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