Schneller aufwachen: Linux-Kernel 3.15 veröffentlicht

10. Juni 2014, 15:00
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SATA-Controller gehen aus dem Standby asynchron zum System in Betrieb

Vor kurzem gab Linux-Vater Linus Torvalds Version 3.15 des Systemkernels in seiner finalen Form frei. Die neue Version bringt eine Vielzahl von Änderungen in diversen Bereichen mit.

Frühaufsteher

Eine der hervorstechendsten Neuerungen sind Änderungen am Erwecken des Systems aus dem Ruhezustand. Wird das System aus dem "Suspend-to-RAM"-Modus geholt, erfolgt die Inbetriebnahme der SATA-Controller nun unabhängig vom restlichen System. Beigesteuert wurden die entsprechenden Änderungen vom Chiphersteller Intel, der in eigenen Messungen einen Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 90 Prozent ermittelt hat.

Treiberverbesserungen

Auch die integrierten Treiber wurden weiter verbessert. Nvidias "Nouveau"-Treiber unterstützt nun erstmals Geforce-Karten des Typs GTX 750 und GTX 750 Ti. AMDs Radeon-Treiber wurde ebenfalls verbessert und beherrscht nun den Video-Encoder VCE2 und versteht sich außerdem mit den vor zwei Monaten präsentierten APUs auf Basis der "Mullins"-Architektur.

In puncto WLAN werden zwei weitere Chipsätze von Realtek nun unterstützt, dazu wurde auch der USB 3.0-Support verbessert. Optimierungen wurden an den Dateisystemen XFS und Ext4 vorgenommen.

12.000 Änderungen

Der Quellcode des Linux Kernel 3.15 findet sich wie gehabt auf kernel.org. Eine extensive Übersicht über die Neuerungen – insgesamt wurden rund 12.000 Veränderungen seit 3.14 vorgenommen – liefert Heise. (red, derStandard.at, 10.06.2014)

  • Rund 12.000 Änderungen wurden seit Version 3.14 vorgenommen.
    foto: foto: azltek / cc by sa 2.0 flic.kr/p/9w2chf

    Rund 12.000 Änderungen wurden seit Version 3.14 vorgenommen.

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