Das beste Stück ... Nachgefragt bei Ute Ploier

Kolumne15. Juni 2014, 17:21
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Michael Hausenblas fragt die Modedesignerin Ute Ploier, warum ihre Kamera ein so wichtiges Arbeitsutensil ist

"Für mich ist der Fotoapparat eines der wichtigsten Arbeitsmittel. Gerade jetzt bei den Vorbereitungsarbeiten zur Modeschau des Bachelorstudiengangs der Modeschule Hetzendorf mit den vielen Fittings ist meine digitale Spiegelreflexkamera permanent im Einsatz. Es geht um circa 120 Outfits, die allesamt in verschiedensten Kombinationen an den Models durchfotografiert werden.

Dadurch kann ich den Moment einfrieren und muss nicht sofort entscheiden, welche Zusammenstellung letztendlich auf dem Laufsteg gezeigt wird. Da kommen hunderte Bilder zustande.

Auch im Studio benötige ich den Fotoapparat sehr oft, um auf den Bildern zu sehen, wie die Entwürfe in der Gruppe wirken. Ich hab ja dort keine 25 Models zur Verfügung. Das Ding ist aber nicht nur ein rein praktischer Gegenstand, ich mag auch die Geräusche, die die Kamera macht, wenn ich abdrücke, und wie sie in der Hand liegt." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 13.6.2014)

Ute Ploier leitet den Bachelorstudiengang für Mode der Kunstuniversität Linz in Hetzendorf. Die Abschlussmodeschau findet am 13. 6. um 19 Uhr in der "Grellen Forelle" in Wien statt.

  • Ute Ploier schätzt an ihrer Kamera, dass sie mit ihr den Moment einfrieren kann.
    foto: nathan murrell

    Ute Ploier schätzt an ihrer Kamera, dass sie mit ihr den Moment einfrieren kann.

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