ATX schließt mit Miniplus

12. Juni 2014, 19:27
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New York - Die New Yorker Aktienbörse hat am Donnerstag im Verlauf weiter im Minus tendiert. Gegen 19.00 Uhr notierte der Dow Jones mit einem Minus von 66,15 Zählern oder 0,39 Prozent bei 16.777,73 Punkten. Der S&P-500 Index lag 8,52 Punkte oder 0,44 Prozent schwächer bei 1.935,37 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel um 20,13 Zähler oder 0,46 Prozent auf 4.311,80 Einheiten.

Vor Handelsbeginn veröffentlichte Konjunkturdaten blieben dabei überwiegend unter den Erwartungen. So sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche ein wenig gestiegen, während Analysten mit einem leichten Rückgang gerechnet. Die Umsätze der Einzelhändler sind hingegen im Mai nicht so stark gestiegen wie erwartet. Die Importpreise haben ebenfalls weniger stark angezogen als Marktbeobachter erwartet hatten.

Daneben rückt die zunehmend eskalierende Situation im Irak in den Fokus der Anleger. Dort haben islamistische Truppen die zweitgrößte Stadt Mosul erobert. Am türkischen Konsulat in der Stadt kam es zu einer Geiselnahme, während Tausende von Einwohnern die Stadt verließen.

Von der Eskalation im Irak und dem folglich gestiegenen Ölpreis belastet, knickten die Papiere von Delta Air Lines an der New York Stock Exchange um 6,36 Prozent auf 38,12 Dollar ein. Die Ölförderer Exxon (plus 0,36 Prozent) und Chevron (plus 0,61 Prozent) profitierten hingegen davon und rangierten unter den lediglich sieben Kursgewinnern im Dow Jones.

Intel fielen um 0,13 Prozent auf 27,89 Dollar. Ein EU-Gericht hat den Einspruch des IT-Konzerns gegen eine Milliardenstrafe zurückgewiesen. Demnach wurde das Urteil, wonach Intel seine marktbeherrschende Position ausgenutzt hat, bestätigt.

Hewlett-Packard gewannen 1,38 Prozent auf 33,71 Dollar. Händler verwiesen auf eine neue Studie von Goldman Sachs, in welcher die Papiere von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft wurden. (APA 12.6.2014)

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