Mutmaßlich Gelder bei Max-Planck-Gesellschaft veruntreut

7. Juni 2014, 09:30
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"Spiegel": Laborleiter soll Aufträge in Millionenhöhe ohne Belege abgerechnet haben

Hamburg - Bei der Max-Planck-Gesellschaft sind Medienberichten zufolge mutmaßlich Forschungsgelder in Millionenhöhe veruntreut worden. Wie der "Spiegel" und der TV-Sender ARD am Freitag im Voraus unter Berufung auf internen Unterlagen berichteten, hat das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching Aufträge in einer Höhe von insgesamt sieben Millionen Euro an ein Unternehmen vergeben.

Leistungsnachweise oder Belege habe das Unternehmen nicht vorlegen müssen. Mehrheitseignerin des Unternehmens sei die Ehefrau des damaligen Leiters des Halbleiterlabors des Instituts gewesen. Der Physiker hielt demnach auch selbst Anteile. Der Physiker habe die Vorwürfe in einer Stellungnahme als "haltlos" zurückgewiesen. (APA, 7.6.2014)

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