Ein Viertel der Wiener Luxusobjekte in ausländischer Hand

6. Juni 2014, 14:38
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Vor allem Russen, Deutsche und Araber kaufen Luxusimmobilien in der österreichischen Hauptstadt

In Monaco sind 80 Prozent der Luxuswohnungen in ausländischer Hand. In Venedig sind es 75 Prozent. In Wien sind ausländische Investoren noch in der Minderheit, 25 Prozent der Käufer stammen nicht aus Österreich. Das geht aus dem aktuellen "European Cities Review" des britischen Vermögensberaters Knight Frank hervor.

Als Käufer von Wiener Luxusobjekten treten vor allem Russen, Deutsche und Araber in Erscheinung. Russische Investoren sowie solche aus anderen GUS-Ländern sind aber nicht nur in Wien und anderen europäischen Städten stark vertreten, auch in Moskau gehören ihnen 90 Prozent der Luxusimmobilien.

Mehr Superreiche

Neben Barcelona zählt Knight Frank auch Wien zu den jenen Metropolen, für die Knight Frank das stärkste Wachstum bei Superreichen erwartet. Bis 2023 soll deren Zahl auf 483 bzw. um 26 Prozent ansteigen.

Entsprechend dürften die Preise für Luxusimmobilien in Wien weiter zulegen. Im ersten Quartal 2014 verzeichnete Knight Frank ein Plus von rund fünf Prozent, was nur von London und Dublin getoppt wurde. Die Preisanstiege schlagen auch auf den restlichen Wohnungsmarkt durch, wobei in Wien die Preise für Nobelwohnungen laut Knight Frank schon noch stärker anziehen. Im Gegensatz zu London, Moskau und Zürich. (APA/red, derStandard.at, 6.6.2014)


  • Vor allem Russen, Deutsche und Araber kaufen Luxus-Wohnimmobilien in Wien.

    Vor allem Russen, Deutsche und Araber kaufen Luxus-Wohnimmobilien in Wien.

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