Ärger um Sonnencreme-Verbot in US-Schule

6. Juni 2014, 09:18
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Tochter kam wegen Sicherheitsmaßnahme zum Schutz vor Allergien mit schwerem Sonnenbrand nach Hause

"Giftige Substanz"

Die Schule erlaubt nach Angaben einer Sprecherin nur Schülern mit ärztlichem Attest, Sonnenmilch mitzubringen. "Sonnenschutzmittel ist eine giftige Substanz und diese können wir nicht in unserer Schule zulassen", hieß es zur Erklärung. Es handle sich um eine Sicherheitsmaßnahme, da andere Kinder auf die Mittel allergisch reagieren könnten.

Gesetzliche Regeln

Der Streit um das Sonnenmilchverbot ist kein Einzelfall. Mancherorts ist es in den USA sogar Gesetz. So hatte sich etwa auch 2012 im US-Bundesstaat Washington eine Mutter dagegen beschwert, als ihre beiden Töchter mit schwerem Sonnenbrand nach Hause kamen. Damals begründete die Schule, lediglich ein landesweites Gesetz zum Schutze der Kinder zu befolgen. (APA, 6.6.2014)

  • Die Verwendung von Sonnencreme ist in den USA teilweise gesetzlich geregelt.
    foto: ap/roberto pfeil

    Die Verwendung von Sonnencreme ist in den USA teilweise gesetzlich geregelt.

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