Denken Sie noch an die Glühbirne? 

Diskussion6. Juni 2014, 12:27
213 Postings

Seit rund zwei Jahren hat die Glühbirne in Europas Haushalten ausgedient

Wir alle kennen sie, sind quasi mit ihr aufgewachsen: die Glühbirne. Aber der erhellende Begleiter unserer Kindertage ist schon seit zwei Jahren aus unseren Haushalten verschwunden. Im Jahr 2008 hat die EU das endgültige Aus für die herkömmliche Glühbirne nach 130 Jahren Bestehen beschlossen. Schritt für Schritt wurde das Verbot durchgesetzt – zuerst traf es die 100-Watt-Birnen, dann 75 und 60 Watt und 2012 schließlich 15-40 Watt. Der Grund: Der Stromverbrauch soll gesenkt und Energie gespart werden – denn bei der Glühbirne verpufft enorm viel Energie in Form von Wärme.

Das Energiespar-Zeitalter 

Das Verschwinden der klassischen Glühbirne hat den Weg für neue Leuchtmittel bereitet. Als Alternative stehen heute Energiesparlampen, Halogen oder LED zur Verfügung. Zweifelsfrei können wir gut mit den neuen Leuchtmittel leben, doch so wie die Glühbirne haben auch diese Vor- und Nachteile.

Die Halogenlampe kommt unserem Bedürfnis nach warmen Licht am nächsten, doch in Sachen Energieeffizienz kann sie mit der Energiesparlampe nicht ganz mithalten. Diese besticht durch eine lange Lebenszeit, doch verärgert, da sie eine Weile braucht, bis sie volle Leuchtkraft entfaltet. Entsorgt werden muss sie überdies mit dem Sondermüll, da die Lampen giftiges Quecksilber enthalten. So wie die Energiesparlampe punktet auch die LED-Lampe mit langer Lebenszeit. LED entfaltet ihr Licht ohne Verzögerung – Nachteil: die Anschaffung ist (noch) nicht sehr preiswert.

Leben ohne Glühbirne

Was kommt bei Ihnen zu Hause in die Lampenfassung? Trauern Sie immer noch der Glühbirne nach? Und was denken Sie über die Diktion von Seiten der EU? (ste, derStandard.at, 6.6.2014)

  • Trauen Sie der Glühbirne nach?
    foto: dpa/

    Trauen Sie der Glühbirne nach?

Share if you care.