Oberösterreich: Granit gegen die innere Unruhe

4. Juni 2014, 17:29
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Am "Weg der Entschleunigung" soll man nicht auf "Bitte" und "Danke" vergessen

Aigen - "Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend", so beschrieb schon Adalbert Stifter sein Verhältnis zum Böhmerwald. Dort, wo der Dichter einst auf Inspirationssuche durch die Wälder zog, soll künftig der überhitzten Leistungsgesellschaft eine Möglichkeit zur Abkühlung geboten werden.

Findige Touristiker haben einen "Weg der Entschleunigung" durch das mystische Gehölz im oberen Mühlviertel "geschlagen". Auf Wanderwegen vorbei an zahlreichen Kraftplätzen können Stressgeplagte zur Ruhe kommen und Energie tanken.

127 Kilometer in sieben Tagen

Vorausgesetzt, man ist gut zu Fuß: 127 Kilometer in sieben Tagen gilt es bei der längsten Harmonie-Route zu bewältigen. Vergessen darf man als lustiger Wandervogel aber nicht auf entsprechende Umgangsformen: Damit der Energiefluss nicht ins Stocken gerät, raten die Böhmerwald-Energetiker zu einem "Bitte" beim Wanderstart in Aigen und zu einer "Danksagung" am siebten Tag. (mro, DER STANDARD, 5.6.2014)

  • Das Stifter-Denkmal auf dem Plöckenstein.
    foto: oö tourismus

    Das Stifter-Denkmal auf dem Plöckenstein.

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