Shitstorm: Adidas verteidigt Kampagne mit Herzblut

4. Juni 2014, 15:40
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Rinderherz in den Händen von Fußballern erzürnt Facebook-User: "Krank und geschmacklos. Tschüss Adidas!"

Wien - "Habe gestern noch Adidas bestellt - geht ungeöffnet zurück!!!!!!!!! NIE WIEDER ADIDAS!!!!!!!!!!" Mit Kommentaren wie diesen ist derzeit der Sportartikelhersteller Adidas konfrontiert. Oder: "Krank und geschmacklos. Tschüss Adidas!" ist auf der Facebook-Seite des Unternehmens zu lesen.

Auslöser für den Shitstorm ist eine Bilder-Reihe mit Fußballern wie Arjen Robben, Lukas Podolski, Diego Costa oder Dani Alves. Die Starkicker, die für verschiedene Nationalteams auflaufen, vereint eines: sie halten ein blutiges Rinderherz in ihren Händen.

Die Sujets sind Teil der “All In Or Nothing”-Kampagne von TBWA/Chiat/Day und sollen ein "Kämpferherz" symbolisieren; das "Herzblut" mit dem Fußballer ihren Sport ausüben. Dass es sich dabei um echte Rinderherzen handelt, ruft viele Tierschützer auf den Plan.

Gegenüber "Spiegel Online" verteidigt Adidas die Aktion: "Das Herz wurde regulär in einem Metzgerei-Fachgeschäft gekauft und war für Kunden im Laden erhältlich", sagt ein Sprecher. (red, derStandard.at, 4.6.2014)


  • Dani Alves, Arjen Robben und Diego Costa (v.l.) sorgen für Aufregung.
    foto: adidas

    Dani Alves, Arjen Robben und Diego Costa (v.l.) sorgen für Aufregung.

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