Friedenspreis des Deutschen Films: Ehrenpreis an Brandauer 

4. Juni 2014, 14:54
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Hauptpreis an Justin Chadwick für Mandela-Film 

München - Klaus Maria Brandauer wird beim Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte den österreichischen Schauspieler für seine Aura, seine physische Präsenz und seine zuweilen beängstigende Intensität. Justin Chadwick erhält für seinen Film "Mandela - Der lange Weg zur Freiheit" den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis, wie am Mittwoch verkündet wurde.

"Mandela - Der lange Weg zur Freiheit" über den südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela zeige, wie sich der 2013 gestorbene Friedensnobelpreisträger unbeugsam für Aufklärung, Verantwortung und gegen jede Art von Menschenverachtung eingesetzt habe, begründete die Jury. Die Auszeichnungen des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds werden am 3. Juli während des Filmfestes München vergeben.

Der nationale Nachwuchspreis geht an Rick Ostermann. Sein Filmdebüt "Wolfskinder" über Heranwachsende, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostpreußen völlig auf sich gestellt sind, hatte bereits bei den Filmfestspielen in Venedig Aufmerksamkeit erregt. Als internationaler Nachwuchsfilmemacher wird Yann Demange gewürdigt. Er hatte die Preisrichter mit seinem actiongeladenen Anti-Kriegs-Drama "'71" über den Konflikt in Nordirland überzeugt. Die Nachwuchspreise sind mit je 5.000 Euro dotiert. (APA, 4.6.2014)

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