FAO bezeichnet Hälfte aller Baumarten als gefährdet

7. Juni 2014, 11:59
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Erhalt der Artenvielfalt ist durchaus auch im Sinne der Wirtschaft

Rom - Beim Wort "Artensterben" denken wir unwillkürlich zunächst an Tiere - aber auch Pflanzen sind dagegen keineswegs gefeit: Die Hälfte aller Baumarten auf der Welt sind nach Angaben der Vereinten Nationen gefährdet. In einem aktuellen Bericht der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation(FAO) heißt es, Waldland schrumpfe am schnellsten in Brasilien, Indonesien und Nigeria.

Der FAO-Direktor für Forstwesen, Eduardo Rojas-Briales, wies darauf hin, dass Wälder die gesamte Menschheit mit Nahrung und anderen lebenswichtigen Gütern versorgen. Dem Bericht zufolge ist genetische Vielfalt der Garant für Forstprodukte wie Blattgemüse, Honig, Obst, Samen, Nüsse, Wurzeln, Knollen und Pilzen. Sie schütze Wälder außerdem vor Schädlingen und sorge für die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen, wie sie etwa durch Klimawandel entstünden.

Und doch ist die Artenvielfalt der Bäume - etwa 8.000 Spezies gibt es weltweit - bedroht. Die FAO rief daher dazu auf, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Biodiversität zu schärfen. (APA/red, derStandard.at, 7. 6. 2014)

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