Das beste Stück ... Nachgefragt bei Yuji Mizobuchi

Kolumne8. Juni 2014, 17:25
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Michael Hausenblas fragt den Schuhdesigner Yuji Mizobuchi, was es mit seinen Arbeiterjacken auf sich hat

"Ich steh wahnsinnig auf Arbeiter- und Bauernkleidung aus allen Epochen und Ländern. Eines meiner Lieblingsstücke ist diese blaue Landarbeiteruniform aus Frankreich, die ich auf Ebay ergattern konnte. Ich denke, sie stammt aus den 1940er-Jahren. Die hab ich auch noch in Schwarz, diese war besonders schwer zu finden.

Wenn ich sie trage, fühle ich mich wie ein Fischer. Außerdem sind diese Jacken extrem bequem. Ob sie mich inspirieren? Zum Teil sicher. Mich beeinflusst vieles, ein Museumsbesuch, das Spazieren durch die Straßen. Ich hab meine Antennen immer ausgefahren, und mein Hirn ist wie eine Kartonschachtel, in der ich alles sammle.

Wenn ich eine Idee brauche, hole ich mir eine von dort raus. Neben diesen Textilien faszinieren mich aber auch andere Dinge, zum Beispiel schwarze Ohrenstäbchen aus Japan, eine Badehose, die aussieht wie aus Raumschiff Enterprise, sowie ein handgefertigtes Lederzuschnittsmesser aus meiner Heimatstadt Kioto." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 6.6.2014)

Yuji Mizobuchi steht gemeinsam mit Simone Springer hinter dem Modelabel "rosa mosa".

  • Yuji Mizobuchi findet seine französische Landarbeiteruniform extrem bequem.
    foto: nathan murrell

    Yuji Mizobuchi findet seine französische Landarbeiteruniform extrem bequem.

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