Emissionen in EU gesunken - auch in Österreich

3. Juni 2014, 15:06
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Europäische Umweltagentur legt Jahresbericht vor

Brüssel - Die Treibhausgase in der EU sind nach dem neuesten Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur von 2011 auf 2012 um 1,3 Prozent von 4.603 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente auf 4.544 Millionen Tonnen gesunken. In Österreich nahmen sie nach dem Bericht 2014 um 3,7 Prozent von 83 auf 80 Millionen Tonnen ab.

Den höchsten Ausstoß wies 2012 Deutschland mit 939 Millionen Tonnen auf, gefolgt von Großbritannien (581), Frankreich (490), Italien (460), Polen (399), Spanien (341), Niederlande (192), Tschechien (131), Rumänien (119), Belgien (117), Griechenland (111), Österreich (80), Portugal (69), Ungarn (62), Bulgarien und Finnland (je 61), Irland (59), Schweden (58), Dänemark (52), Slowakei (43), Kroatien (26), Litauen (22), Slowenien und Estland (je 19), Luxemburg (12), Lettland (11), Zypern (9) und Malta (3).

Trend nicht überall gleich

Von 2011 auf 2012 gab es Rückgänge der Treibhausgase in insgesamt 19 EU-Staaten. Sechs verzeichneten keine Änderung und in drei Ländern (Deutschland, Irland und Großbritannien) wurde eine Steigerung verzeichnet.

Seit 1990 sind die Treibhausgase in den heute 28 EU-Ländern deutlich zurückgegangen. 1990 waren es noch 5.626 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, 2012 nur mehr 4.544 Millionen. In Österreich ist es in dieser Zeit zu einer leichten Steigerung gekommen. Waren es 1990 noch 78 Millionen Tonnen, kam es bis 2005 zu einer Anhebung auf den Höchststand von 93 Millionen Tonnen, seitdem ging es relativ kontinuierlich bergab.

Allerdings waren bereits 2009 - offenbar auch eine Auswirkung der Krise und des geringeren Produktionswachstums sowie damit verbunden des niedrigeren Energieverbrauchs - die 80 Millionen Tonnen erreicht worden, die 2010 auf 85 Millionen Tonnen anstiegen, 2011 auf 83 Millionen fielen und 2012 neuerlich auf 80 Millionen Tonnen zurückgegangen sind. (APA, derStandard.at, 3.6. 2014)

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