Autoren rufen zu weltweiter Lesung für Edward Snowden auf 

3. Juni 2014, 14:54
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Darunter Noam Chomsky, Juli Zeh, Elfriede Jelinek und Josef Haslinger 

Wien - Rund 200 Autoren rufen gemeinsam mit dem internationalen Literaturfestival Berlin dazu auf, am 8. September an einer weltweiten Lesung für "Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden" teilzunehmen. Das Spektrum der beteiligten Autoren reicht von Martin Amis und Noam Chomsky über Juli Zeh bis zu den Österreichern Elfriede Jelinek und Josef Haslinger.

Die Forderungen der Initiatoren laut Aussendung: Die USA müssten anerkennen, dass Snowdens Enthüllungen über die Massenüberwachung von Daten durch die NSA "für die Bewahrung der Demokratie im digitalen Zeitalter von essenzieller Bedeutung sind und dass sein Handeln vom Universal Unwritten Rule of the Ethical Right gedeckt ist". Snowden solle "als freier Mann und in Sicherheit nach Hause zurückkehren" können. Mindestens so lange, bis die USA die Klagen gegen Snowden zurückgezogen haben, sollen ihm außerdem die Mitgliedsstaaten der EU Asyl gewähren.

Die gesamten Lesetexte, die allesamt vom Thema Überwachung handeln, werden am 30. Juli auf der Internetseite www.worldwide-reading.com veröffentlicht. Anmeldungen zur Teilnahme unter worldwidereading@literaturfestival.com. (APA, 3.6.2014) 

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