Zwei "Sub auspiciis"-Promotionen an Uni Linz 

2. Juni 2014, 15:18
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Physiker und Informatiker von Bundespräsident Fischer ausgezeichnet

Linz - An der Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) sind zwei Nachwuchsforscher "sub auspiciis" zum Doktor der Technischen Wissenschaften promoviert worden. Der Physiker Thomas Lichtenegger und der Informatiker Roland Schatz wurden am Montag in einem Festakt von Bundespräsident Heinz Fischer geehrt.

Voraussetzung für eine Sub-Auspiciis-Promotion sind neben exzellenten Leistungen im Studium, wo alle Diplom- bzw. Bachelor- und Masterprüfungen sowie das Rigorosum und die Dissertation bzw. die Diplom- und Masterarbeit mit "sehr gut" absolviert werden müssen. Auch alle Klassen der Oberstufe sowie die Matura müssen mit "Auszeichnung" abgeschlossen worden sein.

Der gebürtige Bad Ischler Lichtenegger studierte von 2006 bis 2011 Technische Physik an der JKU und schloss das Doktoratsstudium mit seiner Dissertation "Spin-density fluctuations in liquid 3He" 2013 ab. Neben mehreren Leistungsstipendien der Uni Linz und dem Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums (2011) erhielt er im Vorjahr auch den Wilhelm-Macke-Anerkennungspreis. Derzeit absolviert er ein PostDoc-Programm am Institut für Theoretische Physik in Linz und am Department for Physics an der Universität Buffalo in den USA.

Schatz stammt aus Steyr, studierte in Linz von 2003 bis 2008 Informatik und schloss das Doktoratsstudium 2013 (Dissertation: "Trace-based Testing of Multi-threaded Reactive Systems") ab. Er belegte mehrmals gute Platzierungen bei diversen internationalen Programmierwettbewerben sowie der Informatik-Olympiade. Aktuell ist er für den GI-Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik für die beste Informatik-Dissertation 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz nominiert. Schatz arbeitet als Softwareentwickler bei Oracle in Linz. (APA, 2.6.2014)

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