Apple-Händler McShark droht Insolvenz

2. Juni 2014, 14:59
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Der Apple-Reseller soll vor der Zahlungsunfähigkeit stehen - Republik Österreich mit 30 Prozent beteiligt

Der Apple-Reseller McShark/Mcworld, der insgesamt 18 Filialen betreibt, soll zahlungsunfähig sein. Damit wäre wenige Wochen nach Ditech eine weiterer heimischer Computerhändler von einer Pleite betroffen. McShark und McWorld waren letztes Jahr fusioniert.  An dem IT-Shop ist die Republik Österreich über den aws Mittelstandsfonds laut "FirmenCompass" mit 30 Prozent beteiligt.


Gespräche mit Interessenten

McShark/McWorld beschäftigt rund 130 Mitarbeiter, laut Futurezone soll es mehrere Interessenten für einen Kauf des Händlers geben. Darunter etwa Zeljko Drmic, der in Wien kürzlich mit einem Apple-Reseller namens iHaiii gestartet ist. Er bestätigt gegenüber der Futurezone Gespräche mit McShark, die Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen.

Übernahme 2013

Im Frühjahr 2013 hat der Apple-Händler McWorld seinen größeren Rivalen McShark übernommen und ist zum größten Premium-Reseller Apple-Geräten geworden. Der Deal wurde vom aws finanziert, wie hoch die Summe war, wurde damals nicht verraten. Die Höhe der Außenstände des Händlers sollen sich auf zwischen fünf und sieben Millionen Euro belaufen.

Umsatz von rund 50 Millionen Euro 

Den Umsatz hat mcworld/mcshark-Geschäftsführer Sascha van der Werf im Februar 2014 mit etwa 50 Millionen Euro angegeben. Im Frühjahr wurde die 200 Quadratmeter große mcworld/mcshark-Filiale in der Mariahilferstraße, der Flagship-Store der Gruppe, nach einer Renovierung wieder eröffnet.

McShark/mcworld war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (red/APA, derStandard.at, 2.6.2014)

  • McShark/mcworld, einer der größten Apple-Händler Österreichs, soll insolvent sein
    foto: apa

    McShark/mcworld, einer der größten Apple-Händler Österreichs, soll insolvent sein

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