Dyson erfand "Google Glass" schon 2001

2. Juni 2014, 13:33
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Entwicklung wurde jedoch nach drei Jahren wieder eingestellt

Dyson ist vor allem für seine beutellosen Staubsauger, die Airblade-Händetrockner und Ventilatoren ohne Rotorblätter bekannt. Auf den Gründer des Unternehmens und seine Mitarbeiter gehen jedoch auch zahlreiche weitere Erfindungen zurück. So entwickelte James Dyson auch ein Augmented-Reality-(AR)Headset, das frappant an Google Glass erinnert.

"Halo" bereits 2001 entwickelt

Das Unternehmen hat zu seinem 21. Geburtstag einen Einblick in seine Erfindungen und Prototypen gegeben, die es nicht bis zur Marktreife geschafft haben, berichtet "The Next Web". Bereits 2001 wurde mit der Entwicklung des AR-Headsets "Halo" begonnen. Es zeigte dem Nutzer ein zehn Zoll großes Display im Abstand von etwa einem Meter an und war mit einem tragbaren Computer verbunden.

Headset oder PC

Zu den Anwendungen, die damit genutzt werden konnten, zählte ein virtueller Assistent, der E-Mails vorlesen und Spracheingaben verarbeiten konnte. Auch eine virtuelle Tastatur konnte mit dem Gerät auf verschiedene Oberflächen projiziert werden. Angeschlossen an einen Monitor, konnte "Halo" laut Dyson auch als normaler Computer genutzt werden.

Nach drei Jahren eingestellt

Nach drei Jahren sei die Entwicklung jedoch eingestellt worden. Das Unternehmen habe sich auf seine existierenden Produkte konzentriert und die Expansion auf den US-Markt vorangetrieben. Zumindest seien Teile des Projekts fortgeführt worden und könnten in Zukunft bei anderen Dyson-Produkten wieder auftauchen. (red, derStandard.at, 2.6.2014)

  • Dysons "Halo" erinnert stark an Google Glass.
    foto: dyson

    Dysons "Halo" erinnert stark an Google Glass.

  • Das AR-Headset hat es jedoch nicht über den Prototypen-Status hinaus geschafft.
    foto: dyson

    Das AR-Headset hat es jedoch nicht über den Prototypen-Status hinaus geschafft.

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