Take-Two-Chef: Virtual Reality ist eine "antisoziale Technologie"

2. Juni 2014, 12:48
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Strauss Zelnick will Oculus Rift und Co. aber für Core-Gamer unterstützen

Für viele Branchenbeobachter ist Virtual Reality die Zukunftsplattform - nicht nur für Videospiele. Take-Two-Chef Strauss Zelnick, seines Zeichens verantwortlich für Serien wie "Grand Theft Auto" und "Bioshock", sieht die Entwicklung ebenso positiv, aber auch etwas skeptischer.

Nicht gesellig

"Ich denke, für einen Core-Gamer könnte es eine wundervolle Erfahrung sein, für jemanden, der es wirklich mag, vereinnahmt zu werden", so Zelnick gegenüber Bloomberg. "Aber viele Leute, die Videospiele spielen, beispielsweise Kinder, spielen mit Freunden, die neben ihnen sitzen. Daher wird diese Technologie sie nicht ansprechen."

Unterstützung in Aussicht

In Anbetracht Take Twos Zielgruppe werde man sich Produkte wie Oculus Rift oder Project Morpheus aber genau ansehen. "Es ist eine antisoziale Technologie, aber wir werden es unterstützen soweit es am Markt verfügbar ist und für unsere Spiele funktioniert", sagt der CEO. "Es ist offensichtlich großartig. Unsere Leute, die es ausprobiert haben, lieben es. Ich habe Oculus Rift noch nicht getestet, aber jeder sagt, dass es toll ist." (zw, derStandard.at, 2.6.2014)

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Bloomberg

  • Strauss Zelnick
    foto: reuters/phil mccarten

    Strauss Zelnick

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