Prinzhorn schließt Peters-Übernahme ab

2. Juni 2014, 11:25
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Das Closing erfolgte nach Zustimmung der Kartellbehörde

Wien - Der Kauf der Gelsenkirchner Papierfabrik Fritz Peters durch die Prinzhorn Holding aus Wiener Neudorf ist perfekt. Das Closing erfolgte nach Zustimmung der Kartellbehörde am Montag, teilte Prinzhorn in einer Aussendung mit.

Der nach Eigenangaben lokale Marktführer im Herzen des Ruhrgebiets stellt jährlich rund 205.000 Tonnen Wellpapperohpapiere und Gipsplattenkarton her. Das Werk wird mit seinen rund 140 Mitarbeitern in die Hamburger Rieger, die deutsche Tochtergesellschaft der Prinzhorn Holding, integriert. Die Übernahme erfolgt rückwirkend mit 1. Jänner 2014. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Papierfabrik Peters ist auf die Fertigung von Verpackungs- und technischen Spezialpapieren wie weiße und braune Testliner sowie von Gipsplattenkarton spezialisiert. Sämtliche Papierprodukte werden zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. Die Peters-Übernahme erhöht laut Aussendung das Produktionsvolumen von Hamburger Rieger in Deutschland auf rund 670.000 Tonnen Wellpapperohpapiere. Mit ihren zwei bestehenden deutschen Standorten im brandenburgischen Spremberg und im bayrischen Trostberg zählt Hamburger Rieger zu den Qualitätsführern bei hochwertigen Papieren für die Verpackungsproduktion auf dem deutschen Markt. (red, derStandard.at, 2.6.2014)

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