Geldtransporter in Oberösterreich überfallen: Boten gefesselt

2. Juni 2014, 08:21
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Fahndung vorerst erfolglos - Täter dürften ihren Opfern aufgelauert haben

Marchtrenk - Zwei Geldboten sind Montagfrüh in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) von zwei Unbekannten überfallen und ausgeraubt worden, als sie gerade einen Bankomaten befüllen wollten. Die Täter, die mit einer Maschinenpistole und einer Faustfeuerwaffe ausgerüstet waren, dürften bereits Stunden zuvor zur Bank gekommen sein. Sie fesselten ihre Opfer und flüchteten mit der Beute. Die Fahndung war vorerst erfolglos.

Die beiden Mitarbeiter eines Security-Unternehmens - ein Mann und eine Frau - fuhren gegen 6.00 Uhr auf den Parkplatz einer Bankfiliale in Marchtrenk. Sie stiegen aus ihrem Wagen und wollten den Bankomaten mit Geld auffüllen. Die Täter dürften bereits im Gebäude auf sie gewartet haben. Sie bedrohten die beiden mit ihren Waffen und verlangten Bargeld. Nachdem sie dieses bekommen hatten, fesselten sie ihre Opfer und flüchteten. Einer der Geldboten schaffte es, sich nach einigen Minuten selbst zu befreien. Er alarmierte die Polizei. Beide Opfer blieben unverletzt.

Gestohlener Transporter

Laut Polizei sind die Täter bereits um 1.45 Uhr mit einem weißen Transporter auf den Parkplatz der Bank gefahren und haben dort gewartet. Das zeigen Videoaufnahmen. Das Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen war Mitte Mai in der Stelzhamerstraße in Haid bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) gestohlen worden. Nach dem Überfall ließen es die Täter zurück. Als Fluchtwagen benutzten sie nach Zeugenaussagen möglicherweise einen roten Pkw.

Die Polizei ersucht um Hinweise zu den beiden Männern sowie zu den Fahrzeugen. Die Täter werden als 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Sie sprachen mit ausländischem Akzent. Das weiße Lieferauto trägt eine Werbeaufschrift für Wasser. Die Ermittler interessieren sich für alle Sichtungen des Wagens nach dem 16. Mai. (APA, 2.6.2014)

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