Sieben Tote bei Absturz von Privatjet in den USA

1. Juni 2014, 10:10
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 Millionär und Zeitungseigentümer Lewis Katz unter den Opfern 

Boston (Massachusetts) - Ein Privatjet ist beim Start im US-Bundesstaat Massachusetts verunglückt. Alle sieben Menschen an Bord kamen ums Leben. Unter ihnen war auch einer der beiden Besitzer der Tageszeitung "The Philadelphia Inquirer", wie das Blatt am Sonntag berichtete.

Die Maschine des Typs Gulfstream IV raste am Samstagabend (Ortszeit) laut Medienberichten in ein kleines Waldgebiet. Wie die Bundesluftfahrtbehörde dem Sender CNN mitteilte, geriet das Flugzeug offenbar in Brand.

Betrieb unterbrochen

Rettungskräfte waren Sonntag an der Unfallstelle. Der Betrieb des zivil und militärisch genutzten Hanscom Field Flughafens in Bedford wurde unterbrochen. Der Airport wird nach eigenen Angaben häufig von Firmen und auch als Alternative zum Logan International Airport im nahen Boston genutzt. Der Flieger war auf dem Weg in den Küstenort Atlantic City in der Nähe der Metropole New York.

Unter den Opfern war auch der "Inquirer"-Besitzer und Millionär Lewis Katz. Der 72-Jährige hatte das Blatt und zwei Lokalzeitungen erst am vergangenen Dienstag zusammen mit einem weiteren Unternehmer von früheren Eigentümern übernommen. Ihm gehörten vorübergehend auch ein Basketball- und ein Eishockeyklub der Profiligen NBA und NHL. Die Namen der anderen Toten wurden zunächst nicht bekannt. (APA, 1.6.2014)

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