Ein Jahr nach dem hundertjährlichen Hochwasser

Ansichtssache30. Mai 2014, 16:24
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Die deutsche Grenzstadt Passau war einer der von den massiven Überschwemmungen 2013 am schwersten betroffene Orte

Vor einem Jahr setzte über Mitteleuropa der große Regen ein, und er hörte mehrere Tage lang nicht auf. Am 31. Mai 2013 war klar, dass es zu einer Hochwasserkatastrophe kommen dürfte, die noch selten zuvor gesehene Ausmaße erreichen würde. Die Pegelstände übertrafen zum Teil jene aus dem Jahr 2002, es gab mehrere Tote in Österreich und die Schäden waren enorm.

Schwer betroffen von den Überschwemmungen war auch die deutsche Drei-Flüsse-Stadt Passau an der Grenze zu Österreich. Der Pegelstand der Donau erreichte mit 12,89 Metern das höchste seit 500 Jahren gemessene Niveau.

Reuters-Fotografin Michaela Rehle bekam am letzten Maitag 2013 den Auftrag, Bilder der durch Donau, Inn und Ilz überfluteten Straßen und Gebäude zu schießen. Ein Jahr später begab sie sich erneut an diese Stellen und drückte aus denselben Perspektiven ab. Das Resultat sind Vorher-Nachher-Bilder einer nassen und einer trockenen Stadt. (red, derStandard.at, 30.5.2014)

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foto: reuters/michaela rehle
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