Wissenschafter schlüpfen in Fußballdressen

30. Mai 2014, 12:42
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IMBA und ÖAW organisieren einen Cup, der auch der fachlichen Vernetzung dienen soll

Wien - Die Fußball-WM in Brasilien ist nicht mehr fern - man merkt es auch im Bereich Wissenschaft an einer rasanten Zunahme entsprechender Meldungen. Aber das Spiel wird nicht nur analysiert, es wird auch gespielt: Am 13. Juni wird am Ostbahn XI -Sportplatz in Wien-Simmering der erste Wiener "Science Soccer Cup" abgehalten. Die Teams tragen Namen wie "Roter Stern Zellkern", "Locomotive Landsteiner" oder einfach die Bezeichnung ihrer institutionellen Herkunft wie IMBA, IST Austria oder CeMM.

Das Turnier verfolge nicht nur einen sportlichen Anspruch, sondern auch das Ziel der "Vernetzung und Durchmischung der unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereiche", heißt es seitens der Organisatoren vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Durch die Veranstaltung, die zukünftig jedes Jahr stattfinden soll, will man in der mittlerweile großen Wiener Forschungsgemeinde im Bereich Lebenswissenschaften Impulse zur Bildung einer "internationalen Science Soccer Community" setzen.

Die Teilnahme ist für wissenschaftliche Institute, Universitäten und Firmen aus dem Life Science-Bereich offen, spielberechtigt sind Männer ebenso wie Frauen. Zum Auftakt haben sich Teams aus elf Institutionen, darunter beispielsweise das Institut of Science and Technology (IST) Austria, die Medizinische Universität Wien, mehrere ÖAW-Einrichtungen oder die St. Anna Kinderkrebsforschung angesagt. (APA/red, derStandard.at, 30. 5. 2014)

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