ORF-Radiokulturhaus 2013 mit 73 Prozent Auslastung

30. Mai 2014, 10:49
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30.000 Besucher bei 330 Veranstaltungen

Wien - "Stolz und zufrieden" blickt man aus Sicht des ORF-Radiokulturhauses auf das Jahr 2013 zurück: 30.000 Besucher bei mehr als 330 Konzerten, Lesungen, Gesprächen und Diskussionen haben dem Haus eine durchschnittliche Auslastung von 73 Prozent beschert. Ein "äußerst erfreulicher" Wert, komme man damit doch dem öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag nach, heißt es in einer Aussendung am Freitag.

"Durch die mediale Diskussion rund um die Einsparungen des ORF, die laut Medien zum Großteil bei der Kultur stattfinden, habe ich mir erlaubt, einmal von außen auf das ORF Radiokulturhaus zu blicken", führte Radiokulturhaus-Leiter Thomas Wohinz "stolz und zufrieden" aus, und hob die effiziente Umsetzung des öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag des ORF und die wertvollen Investitionen in das Areal in den Vorjahren hervor. Maßnahmen wie zuletzt die Modernisierung der Lichttechnik im Großen Sendesaal erhöhten die Veranstaltungszahlen um ein Viertel und steigerten die Präsenz in den ORF-Radios Ö1, FM4 und Radio Wien. Knapp 270 Sendestunden hat das Radiokulturhaus im Vorjahr produziert, rund zwei Drittel der Veranstaltungen wurden als Mitschnitte im Radio übertragen. 86 Prozent der Veranstaltungen wiesen "einen wesentlichen Österreich-Bezug" auf, 46 Prozent beinhalteten Live-Musik.

Als Programm-Highlights führte der ORF Auftritte internationaler Musiker wie Thomas Dybdahl oder Olafur Arnalds, sowie Lesungen von Joachim Meyerhoff oder Karl Markovics an. Neben bewährten Zyklusreihen wie "Philharmonische Verführung" nahmen auch die "Wiener Vorlesungen" einen Platz in der Programmgestaltung ein. Radiodirektor Karl Amon zeigte sich nicht nur erfreut über die "wunderbaren, künstlerisch wertvollen Abende", sondern auch über die Einführung der Radiokulturhaus-Karte Ende 2013. Die Möglichkeit, sämtliche Veranstaltungen zu halbem Preis zu besuchen, stoße "beim Publikum auf begeisterte Resonanz". "So ist gewährleistet, dass die Erfolgsgeschichte Radiokulturhaus fortgeschrieben werden kann", so Amon. (APA, 30.5.2014)

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