Absteiger Innsbruck verlängert mit Trainer Streiter

29. Mai 2014, 20:57
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Zwei weitere Jahre Vertrag für den Coach - Streiter kam erst im Winter

Innsbruck - Michael Streiter bleibt auch nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga Trainer des FC Wacker Innsbruck. Der Vertrag mit dem Chefcoach wurde um zwei Jahre bis Sommer 2016 verlängert, gab der Club am Donnerstagabend bekannt. Streiter hatte die Tiroler in der Winterpause übernommen, den Klassenerhalt aber nicht mehr geschafft. Am Ende fehlten acht Punkte auf den Vorletzten Admira.

Unter Streiter gelangen im Frühjahr nur zwei Siege. Dennoch erhält der 48-jährige Ex-Verteidiger weiter das Vertrauen der Clubführung. "Ich möchte jetzt mit einer neu formierten Mannschaft beweisen, dass wir in der Erste Liga eine wichtige Rolle spielen können", erklärte Streiter, der mit Altach 2006 schon einen Verein ins Oberhaus geführt hatte.

Rekordspieler soll Neuanfang leiten

Einige arrivierte Kräfte wie Stürmer Roman Wallner und ÖFB-Teamspieler Lukas Hinterseer haben Innsbruck bereits verlassen. Der Abstieg in die Zweitklassigkeit ist auch so etwas wie ein Neuanfang für den Traditionsclub, bei dem Streiter mit 405 Bundesligaeinsätzen immer noch Rekordspieler ist. "Michael Streiter und ich werden jetzt eine ambitionierte, junge Mannschaft mit einigen Routiniers zusammenstellen und ich bin zuversichtlich, dass wir damit eine gute Rolle in der kommenden Saison spielen werden", meinte Sportdirektor Florian Klausner.

Wacker-Präsident Josef Gunsch hatte Streiter im Winter als Nachfolger für Roland Kirchler, einen weiteren Tiroler Ex-Internationalen, geholt. "Das gemeinsame sportliche Konzept von Trainer Streiter und Sportdirektor Klausner hat mich überzeugt und ich bin froh, dass wir die Trainerposition jetzt endgültig fixieren konnten", sagte Gunsch.

Streiter verstehe es, die Spieler durch Disziplin und Leidenschaft mitzureißen und zu motivieren. "Ich gebe ihm mein vollstes Vertrauen und weiß, dass er das Beste für unseren Verein herausholen wird", meinte Gunsch. Der Clubchef ist selbst erst seit August des Vorjahres im Amt. (APA, 29.5.2014)

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