Dropbox: Keine Preisänderung trotz Konkurrenzdruck

29. Mai 2014, 13:39
30 Postings

CEO Drew Houston glaubt außerdem nicht an "NSA-Hintertüren“ zu Dropbox-Speicher

Trotz massiver Konkurrenz durch Microsoft und Google will Dropbox vorerst an seinem Preismodell festhalten. Dropbox verlangt momentan 99 Dollar jährlich für 100 Gigabyte in der Cloud, während Microsoft für das selbe Angebot nur 50 Dollar und Google seit März sogar nur 24 Dollar verlangt.

Fokus auf Ideen

Wichtiger seien neue Services und hohe Qualität, so Dropbox-CEO Drew Houston auf der code/conference. Zwar sei der Wettstreit härter geworden, allerdings habe sein Unternehmen laut Houston noch reichlich Vorsprung.

Foto-App

Dropbox hatte vor einigen Wochen eine neue App namens Carousel vorgestellt, mit der Fotos gespeichert und geteilt werden können. Zusätzlich will das Unternehmen laut re:code bald ein neues Tool vorstellen, das Office-Anwendungen vereinheitlicht.

NSA-Hintertür möglich, aber unwahrscheinlich

Zum Thema Massenüberwachung durch die NSA zeigte sich Houston frustriert, an einen möglichen Zugriff auf Dropbox-Daten durch den US-Militärgeheimdienst glaubt er aber nicht. Möglich sei dies allerdings immer, so Houston: "Die NSA sendet ja keinen Korb voll Muffins, mit dem sie Opfer ihrer Überwachung begrüßt“, sagt der Dropbox-CEO. (fsc, derStandard.at, 29.5.2014)

  • Dropbox-CEO Drew Houston hält am Preismodell fest
    reuters

    Dropbox-CEO Drew Houston hält am Preismodell fest

Share if you care.