Uber sammelt Geld, um "Arschloch namens Taxi" zu bekämpfen

29. Mai 2014, 12:48
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Travis Kalanick, CEO der Taxi-App, dementiert außerdem eine Übernahme durch Google  

Uber-CEO Travis Kalanick hat sich auf der code/conference ausführlich über die Zukunftspläne seiner Taxi-App geäußert. Uber sei dabei von "normalen" Anwendungen zu unterscheiden, so Kalanick: "Wir ändern die Art und Weise, wie Städte funktionieren." Das sei viel wichtiger als das "Pinnen von Bildern wie bei Pinterest".

Uber: "Opfer einer politischen Kampagne"

Damit nicht genug der Seitenhiebe: Kalanick beschrieb die aktuelle Situation als "politische Kampagne", in der Uber gegen ein "Arschloch namens Taxi" kämpfen müsse, das leider gut vernetzt, aber in der Bevölkerung unbeliebt sei. Um erfolgreich zu kampagnisieren, suche Uber jetzt einen einen PR-Guru, der "die Wahrheit darüber, wie dunkel und gefährlich und bösartig die Taxibranche ist", ans Licht bringt.

Google-Übernahme: Vorerst nicht

Uber wird momentan mit 17 Milliarden Dollar bewertet und sucht aktiv nach Investoren. Einige Anteile besitzt momentan Google, über eine vollständige Übernahme durch den Suchmaschinenkonzern war unlängst spekuliert worden. Dem erteilt Kalanick laut re:code eine Absage: "Sie fragen gerade einen glücklich verheirateten Mann, wer seine nächste Frau sein wird."

Interesse an Googles Autos

Ob er "Kinder adoptieren", also andere Firmen erwerben werde, wisse er hingegen nicht, so der metaphernverliebte Uber-CEO. Großes Interesse habe er aber an Googles selbstfahrenden Autos. (fsc, derStandard.at, 29.5.2014)

  • Uber-CEO Travis Kalanick ist nicht gut auf die Taxibranche zu sprechen - das beruht auf Gegenseitigkeit.
    reuters

    Uber-CEO Travis Kalanick ist nicht gut auf die Taxibranche zu sprechen - das beruht auf Gegenseitigkeit.

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