XP-Updates bis 2019: Microsoft warnt vor Registry-Hack

28. Mai 2014, 17:26
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Aktualisierungen für POS-Version werden nicht auf üblichen Systemen getestet

Vor kurzem wurde bekannt, dass sich mit einem simplen Eingriff in die System-Registrierung weiter Updates für Windows XP beziehen lassen. Den Support für den Software-Oldie hat Microsoft bereits seit April eingestellt. Nun warnt der Konzern vor dem inoffiziellen Bezug von Aktualisierungen.

POS-Version

Durch die Registry-Änderung gibt sich Windows gegenüber den Update-Servern als Point-of-Sale-Version seiner selbst aus. Diese laufen etwa auf Geldautomaten und Kassensystemen und werden von Microsoft noch bis April 2019 mit Aktualisierungen gespeist. Allerdings sind sie auf ihren jeweiligen Einsatzbereich zugeschnitten und verfügen folglich nicht über verschiedene Funktionen, die Consumer-Versionen von Windows XP (Home und Professional) mitbringen.

Risiken

An dies erinnert nun auch Microsoft gegenüber ZDNet. Die Updates für die Embedded-Versionen würden keinen "vollständigen" Schutz gewähren. Und außerdem gäbe es ein "signifikantes Risiko" hinsichtlich der Funktionstauglichkeit der POS-Updates auf anderen Systemen. Denn es würde im Vorfeld nicht getestet, ob die Aktualisierungen auf anderen Varianten von Windows XP liefen.

Dementsprechend bleibt der Hinweis aufrecht, dass XP-Nutzer möglichst schnell auf ein aktuelleres Betriebssystem aufrüsten sollte, insbesondere wenn ihr Rechner mit dem Internet verbunden ist. (red, derStandard.at, 28.05.2014)

  • Wer nach wie vor Windows XP nutzt und mit dem Rechner im Internet unterwegs ist, sollte auf ein neueres System umsteigen.
    foto: ap

    Wer nach wie vor Windows XP nutzt und mit dem Rechner im Internet unterwegs ist, sollte auf ein neueres System umsteigen.

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