Datenklau: Unbekannte stehlen 200.000 FTP-Passwörter

28. Mai 2014, 14:06
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Deutsches BSI informierte mehr als 600 Provider

Erneut warnt das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor weitreichendem Datenklau. Gemäß der Behörde sollen die Login-Daten zu etwa 200.000 FTP-Servern in die Hände von Unbekannten gelangt sein.

600 Provider informiert

Das BSI hat mehr als 600 deutsche Provider über die Situation in Kenntnis gesetzt, berichtet Heise. Diese müssen nun wiederum betroffene Kunden informieren und zu einer Passwortänderung animieren, schreibt Heise. Dazu könnten die Daten für die Einschleusung von Schadcode verwendet worden sein, weswegen eine Prüfung der Dateien auf den jeweiligen Servern ratsam ist.

Unklar ist, woher die Daten stammen. Das BSI vermutet eine länger andauernde Sammlung mit Hilfe von Malware auf den Rechnern der betroffenen. Folglich könnten auch andere Konten der Betroffenen kompromittiert worden sein. Die Informationen über den Datendiebstahl hat das BSI von einer nicht näher genannten "externen Quelle". (red, derStandard.at, 28.05.2014)



  • Die Daten dürften über infizierte Windows-Rechner gesammelt worden sein.
    foto: foto: alexnormand / cc by 2.0 flic.kr/p/5i98d6

    Die Daten dürften über infizierte Windows-Rechner gesammelt worden sein.

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