JVP pocht auf interne Aufwertung der Vorzugsstimmen

29. Mai 2014, 09:30
8 Postings

Parteijugend fordert von ÖVP, Mandate künftig nach erreichten Vorzugsstimmen zu vergeben

Wien - Angesichts der Ergebnisse der Vorzugsstimmen bei der EU-Wahl sieht sich die Junge ÖVP unter Minister Sebastian Kurz in ihrer Forderung nach einer internen Aufwertung der Vorzugsstimmen bestärkt: Die ÖVP solle die Mandate künftig nach den erreichten Vorzugsstimmen vergeben, hieß es am Mittwoch.

Hoffen auf schwarze Evolution

So habe etwa der junge Kandidat Patrik Fazekas fast 6.000 Vorzugsstimmen bekommen - "damit hat er ÖVP-intern den vierten Platz erreicht und würde ins Europaparlament einziehen, wenn man die Mandatsvergabe den Bürgerinnen und Bürgern überlassen würde", erklärte JVP-Generalsekretär Dominik Thauerböck. Die JVP will ihr Anliegen auch in den "Evolutionsprozess" der ÖVP einbringen.

Obwohl die gesetzliche Vorzugsstimmenhürde auf fünf Prozent der Parteisumme gesenkt worden war, kam es bei der EU-Wahl zu keinen Umreihungen bei den Mandaten. (APA, 28.05.2014) 

Share if you care.