Bericht: Apple will das Zuhause übernehmen

27. Mai 2014, 08:39
63 Postings

Pläne zur Heimautomatisierung könnten schon in wenigen Tagen vorgestellt werden - Licht und Alarmanlage mit iPhone steuern

Immer wieder haben Analysten in den vergangenen Jahren gefordert, dass sich Apple nach neuen Geschäftsfeldern umsieht. Laut einem aktuellen Bericht der Financial Times könnte es nun bald soweit sein: So soll Apple große Pläne für den Bereich Heimautomatisierung schmieden, die bereits in wenigen Tagen im Rahmen der Worldwide Developers Conference der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

Automatisierung

Dank der neuen Initiative soll es künftig möglich sein, beispielsweise Licht und Alarmanlage mit dem iPhone zu steuern. Dabei könnte das Smartphone auch eingesetzt werden, um gewisse Aufgaben automatisiert vorzunehmen. Beispielsweise könnte dabei selbsttätig das Licht angehen wenn ein autorisiertes iPhone in die Nähe kommt.

Offene Fragen

Zur konkreten technischen Umsetzung dieser Funktionen nennt die Financial Times keine Details. Schon bisher bietet das iPhone diverse Funktionen, um in den Kontakt im Heimelektronik zu treten, etwa über die Bluetooth-Technologie iBeacon. Wie schon bei anderem Zubehör will Apple laut dem Bericht Dritthersteller offiziell zertifizieren, um ein problemloses Zusammenspiel zu gewährleisen.

Konkurrenz

Neben Apple zeigen derzeit auch einige andere Unternehmen der IT-Branche Interesse an der Heimautomatisierung. So hatte Google schon vor einiger Zeit mit Android@Home eine entsprechende Initiative vorgestellt, die mittlerweile wieder in der Versenkung verschwunden zu sein scheint. Zuletzt hatte man durch den Kauf von Nest, Hersteller von “intelligenten” Thermostaten, allerdings wieder erneuertes Interesse gezeigt. Auch Samsung hatte vor einigen Monaten Pläne in dieser Sparte angekündigt. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, könnte Apple besonderen Wert auf Datenschutz setzen, spekuliert zumindest die Financial Times. (apo, derStandard.at, 27.5.2014)

  • Artikelbild
    foto: aly song / reuters
Share if you care.