Wiener Privatbank verringert Verlust etwas

26. Mai 2014, 08:39
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Wien - Die auf Immobilienfinanzierungen spezialisierte Wiener Privatbank hat im ersten Quartal 2014 ihren Verlust leicht reduziert. Das Betriebsergebnis verbesserte sich dank höherer Provisionseinnahmen, das niedrige Zinsniveau belastete hingegen. Im Gesamtjahr will das börsennotierte Unternehmen ein positives Jahresergebnis erwirtschaften.

Von Jänner bis März schrieb die Wiener Privatbank unterm Strich einen Verlust von 495.276 (-541.979) Euro, teilte das Institut mit. Das entspricht einem Verlust von zwölf  (-13) Cent je Aktie. Das Betriebsergebnis war mit -571.290 weiter negativ, fiel jedoch etwas besser aus als in der Vorjahresperiode (-735.405 Euro).

Der Zinsüberschuss sackte auf 93.036 (204.934) Euro ab, der Provisionsüberschuss stieg auf 814.109 (521.426) Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich per Ende März auf 144,8 Mio. (Ultimo 2013: 139,4 Mio.) Euro.

Die Wiener Privatbank habe zum Jahresauftakt neue Kunden gewonnen und das verwaltete Vermögen gesteigert. "Da wir im aktuellen Umfeld die volle Produkt- und Vertriebsstärke aber noch nicht zur Gänze ausspielen konnten, blieb die Ertragssituation weiter belastet", so Vorstand Helmut Hardt. Im weiteren Verlauf des Jahres rechnet die Bank mit einer "leichten Belebung" in ihren Kerngeschäftsfeldern. Weitere Immobilienanleihen seien bereits in der Pipeline.

Im Jahr 2013 hatte die Wiener Privatbank dank florierender Immobiliengeschäfte ihr Ergebnis ins Plus gedreht. (APA, 26.5.2014)

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