WhatsApp: Private Fotos und Texte werden nicht weiterverkauft 

24. Mai 2014, 12:00
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AGB räumen dem Messenger-Dienst jedoch weitreichende Nutzungsrechte an User-Status ein

Verwirrung herrscht derzeit um die englischen AGB des beliebten Messenger WhatsApp. Wie das Handelsblatt herausfand, räumen die Geschäftsbedingungen dem plattformübergreifenden Dienst weitreichende Nutzungsrechte an Texten und Bildern der Nutzer ein. Ermöglicht wird dies durch Abschnitt 5B der “Terms of Service“ in dem geschrieben steht, dass das Unternehmen das Recht hat, Texte und Bilder weltweit und kostenfrei nutzen zu können. Gegebenenfalls können diese auch an Dritte weitergegeben werden.

Private Texte und Fotos von AGB nicht erfasst

Journalist Andreas Rickmann streicht jedoch heraus, dass sich Abschnitt 5B auf die “User Status Submissions“ bezieht und nicht auf verschickte Nachrichten und Fotos. Bei besagtem Status können WhatsApp-Nutzer eine Nachricht sowie ein Profilbild angeben, diese Informationen mitsamt des “Zuletzt-Online-Status“ darf der Messenger-Dienst dann auch aufgrund der AGB für weitere Zwecke verwenden. Private Nachrichten oder Texte werden von den Geschäftsbedingungen jedoch nicht erfasst.

Um elf Milliarden Euro übernommen

WhatsApp zählt zu den beliebtesten Smartphone-Diensten und ist auf allen gängigen mobilen Plattformen verfügbar. Ende April gab das Unternehmen an, dass 500 Millionen Menschen das Service regelmäßig verwenden. Im Februar übernahm Facebook den beliebten Dienst um elf Milliarden Euro, ein Negativ-Trend bei den Nutzerzahlen blieb jedoch aus. (dk, derStandard.at, 24.05.2014)

  • Verwirrung rund um die englischsprachigen AGBs von WhatsApp.
    foto: apa/burgi

    Verwirrung rund um die englischsprachigen AGBs von WhatsApp.

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