Panasonic will alleiniger Produzent in neuer Tesla-Fabrik werden

23. Mai 2014, 18:43
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Elektronik-Konzern aber nicht unbedingt größter externe Investor in Gigafactory

Panasonic will in der geplanten riesigen Akku-Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla der alleinige Hersteller werden. Allerdings sei es gut möglich, dass man nicht der größte externe Investor in die sogenannte Gigafactory werde, teilte der japanische Elektronik-Konzern am Freitag mit. Beide Unternehmen führten gegenwärtig Gespräche, sagte der Präsident der Auto-Sparte, Yoshio Ito, in Osaka.

Ohnehin wolle man nur schrittweise in das Milliardenprojekt investieren. "Wir erwarten ja keine Verzehnfachung der Nachfrage oder so etwas", erklärte Ito. Tesla-Chef Elon Musk hatte vor einigen Tagen erklärt, das Panasonic der einzige Hersteller werden dürfte. Eine Einigung sei zum Jahresende zu erwarten.

Das Werk soll 2017 in Betrieb gehen und drei Jahre später mehr Lithium-Ionen-Akkus pro Jahr herstellen als 2013 weltweit produziert wurden. Der erste Spatenstich ist für Juni geplant. Die Fabrik soll bis zu fünf Milliarden Dollar kosten. Tesla will davon zwei Milliarden Dollar selbst aufbringen. Die bisher vor allem für ihren Sportwagen bekannten Amerikaner wollen bis 2017 ein auf den Massenmarkt ausgerichtetes Elektroauto bauen. Panasonic wiederum steckt mitten in einem Umbau von einem Konsumtechnik-Hersteller zu einem Industriezulieferer. Der Elektronikriese will sich unter anderem verstärkt auf Komponenten für die Autobranche konzentrieren. (APA, 23.5. 2014)

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