Wolford schließt 20 Shops und baut um

23. Mai 2014, 13:23
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Produktumstellung, strafferes Vertriebsnetz, weniger Filialen: Damit will der Vorarlberger Konzern den Turnaround schaffen

Wolford wird bis Ende Juni 20 seiner weltweit rund 120 eigenen Standorte schließen, kündigte der neue Wolford-Chef Axel Dreher im aktuellen Format an. Derzeit ist der Vorarlberger Strumpfhersteller laut dem Bericht dabei sein Vertriebsnetz zu straffen und  eine Produktumstellung  - Strümpfe, statt Bademoden und Oberbekleidung -  zu bewerkstelligen. Damit soll im laufenden Geschäftsjahr der operative Turnaround gelingen.

Wolford hat das Geschäftsjahr 2013/14 mit Ende April abgeschlossen. Die Bilanz wird im Juli veröffentlicht. Zuletzt ging das Unternehmen von einem Verlust von 5 Mio. Euro aus.

Mit Ende April ist laut Format auch die Produktionsverlagerung abgeschlossen worden. Die gesamte manuelle Fertigung wanderte in den letzten Jahren vom Bregenzer Standort zum Werk in Slowenien, im abgelaufenen Geschäftsjahr die verbleibenden 90 Stellen. In Bregenz befinden sich nach wie vor Teile der Produktion wie die Strickerei und Färberei. (APA/red, derStandard.at, 23.5.2014)

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