Buckelwal in Brasilien nicht mehr gefährdet

23. Mai 2014, 09:11
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15.000 Exemplare an der Küste gezählt

Brasilia - Der Buckelwal steht in Brasilien nicht mehr auf der Liste der bedrohten Tierarten. Aktuell seien 15.000 Exemplare an den Küsten gezählt worden, im Vergleich zu nur 500 im Jahr 1980, teilte das Umweltministerium am Donnerstag in Brasília mit. Dies sei auf eine langfristige Strategie zurückzuführen, die unter anderem ein Fangverbot beinhalte, betonte Ressortchefin Izabella Teixeira.

Nach einem Bericht des Institutes Chico Mendes sind aber noch immer 1.051 Tierarten in dem flächenmäßig größten Land Südamerikas bedroht. 2003 waren dies nur 627. Das bedeute aber nicht, dass sich die Lage verschlechtert habe, betonte der Koordinator des Berichts, Marcelo Marcelino. Der Anstieg resultiere daraus, dass sich die Zahl der bewerteten Tierarten seit 2003 mehr als verfünffacht habe.

Wurden vor elf Jahren nur rund 1.400 Arten analysiert, stieg die Zahl inzwischen auf über 7.600. Derzeit gibt es in Brasilien nach Angaben des Institutes 120.000 Tierarten und 40.000 Pflanzenarten. Unter den Wirbeltierarten seien dies 713 Säugetiere, 1.900 Vögel, 738 Reptilien, 934 Amphibien, 4.774 Fische sowie 100.000 wirbellose Tiere. Das staatliche Chico-Mendes-Institut ist für den Biodiversitätsschutz in Brasilien verantwortlich. (APA, 23.5.2014)

  • Vor der Küste Brasiliens scheinen die Buckelwale gerettet zu sein.
    foto: christian fischer

    Vor der Küste Brasiliens scheinen die Buckelwale gerettet zu sein.

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