Vier Österreicher in Le Mans

Kolumne23. Mai 2014, 17:06
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Mitte Juni steigt der Klassiker der Langstrecke. Die Audi-Dominanz wackelt

Am 14. und 15. Juni findet in Le Mans wieder das legendäre 24-Stunden-Rennen statt, der französische Veranstalter hat vor wenigen Tagen die Liste mit den teilnehmenden Fahrzeugen und den genannten Piloten bekanntgegeben. Insgesamt werden 56 Fahrzeuge in vier Klassen am Start sein, 168 Fahrer sind genannt, drei pro Fahrzeug.

Wer schlägt Audi?

Und dieses Jahr sollte es wieder spannend werden. Es gilt, den Seriensieger Audi zu schlagen. Audi hat die letzten vier Rennen gewonnen, nur 2009 musste man Peugeot den Vortritt lassen, dort war immerhin der Österreicher Alexander Wurz mit an Bord. Aber die Jahre davor dominierte Audi Le Mans, seit dem Jahr 2000 gab es nur zwei andere Sieger, einmal Bentley und einmal eben Peugeot.

Dieses Jahr gibt es ganz ernsthafte Konkurrenz: Porsche ist wieder mit einem eigenen Werksteam in der Prototypenklasse dabei und schickt zwei Fahrzeuge auf die Strecke. Ein Triumph beim ersten Antreten wäre eine Sensation, ist aber nicht ausgeschlossen.

Toyota klopft an

Auch Toyota ist eine ernsthafte Konkurrenz, das offizielle Werksteam schickt zwei Boliden raus, das private Rebellion Racing-Team setzt ebenfalls auf Toyota-Motoren in der höchsten Klasse.

Weiter hinten in der Klasse mit den seriennahen Fahrzeugen das übliche Bild: Ferrari gegen Corvette gegen Porsche gegen Aston Martin. Da mischt ein Österreicher mit: Richard Lietz im Porsche 911 RSR.

Zwei Österreicher in der Königsklasse

In der Königsklasse fahren ebenfalls zwei Österreicher: Alexander Wurz im Toyota-Werksteam und Dominik Kraihamer bei Rebellion Racing. Mit dabei ist auch Christian Klien, der im Team Newblood by Morand Racing einen Morgan-Judd steuern wird.

Gentlemen, start your engines! (Michael Völker, DER STANDARD, 23.5.2014)

  • Eine Impression aus dem Jahr 2013: Lola-Pilot Andreas Belicchi hat auf der Strecke nichts mehr verloren weil er etwas verloren hat.
    foto: reuters/duvignau

    Eine Impression aus dem Jahr 2013: Lola-Pilot Andreas Belicchi hat auf der Strecke nichts mehr verloren weil er etwas verloren hat.

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