Werbebilanz Deutschland: Online und Mobile legten 2013 am meisten zu

21. Mai 2014, 14:56
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Plus von über neun Prozent - Über alle Werbeträger hinweg nur leichte Einbußen - 2014 wird ein Plus von zwei Prozent erwartet

Berlin - Die deutsche Werbewirtschaft blickt optimistisch auf das Geschäft, sieht aber den zarten Aufschwung der Branche durch EU-Pläne zur Verschärfung des Datenschutzes in Gefahr. Für 2014 erwartet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ein Plus von zwei Prozent bei den Werbeinvestitionen.

Im vergangenen Jahr seien die Ausgaben für Werbung um 0,1 Prozent auf 25,05 Mrd. Euro nur leicht gefallen, teilte der Dachverband am Mittwoch in Berlin mit. Bei den Medien gingen die Nettowerbeeinnahmen um 1,7 Prozent auf 15,25 Mrd. Euro zurück.

Am stärksten zulegen konnten die Bereiche Online und Mobile mit einem Plus von 9,3 Prozent. Ein Wachstum verzeichneten auch Hörfunk (3,7 Prozent), Fachzeitschriften (3,6 %), Außenwerbung (2,7 %) und Fernsehen (2,2 %).

Das größte Minus musste der Printbereich mit Wochen- und Sonntagszeitungen (11,9 Prozent) sowie Tageszeitungen (9,4 %) hinnehmen.

Unter dem Dach des ZAW sind 41 Verbände der Werbebranche organisiert. (red, APA, 21.5.2014)

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zaw.de

  • Nettowerbeeinnahmen von 2010 bis 2013.
    foto: zaw

    Nettowerbeeinnahmen von 2010 bis 2013.

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